Über mich

Meine berufliche Laufbahn hat mich durch verschiedenste Felder geführt, vom Unterrichten an der Volksschule  zur Jugendberatung, von der Sozialberatung zur Personalführung, von der Teamleitung zur Geschäftsleitung. In meinen Funktionen war ich gemeinsam mit Festangestellten und Freiwilligen unterwegs, mit Menschen aus den verschiedensten Kulturen, Fachrichtungen und Generationen. Ich schätze die Diversität und die Interdisziplinarität sehr. 

Seit jungen Jahren übernehme ich gerne Verantwortung und Führungsaufgaben. Meine ersten Führungserfahrungen habe ich als Blauringleiterin gesammelt. Später engagierte ich mich in Vereinsvorständen und in politischen Gremien in Leitungsfunktionen. Führung übernahm ich auch im Beruf als Projektleiterin, Bereichsleiterin und Geschäftsführerin. 

Diese vielfältigen Erfahrungen bringe ich in meine Beratungs- & Coachingtätigkeit ein.

Mein Werdegang

 

Stationen meiner Aus- und Weiterbildung

2021
Zusammenarbeit in Gemeinden und Regionen gestalten, Hochschule Luzern, CAS

2018
systemisch-lösungsorientiertes Coaching, Wilob Lenzburg

2017
Züricher Ressourcenmodell (ZRM), Wilob Lenzburg

2014–2015
Konfliktmanagment und Mediation in Organisationen, Trigon Entwicklungsberatung

2011
Organisatisationsberatung, FHNW Basel, CAS

2009–2010
Führen in Non-Profit-Organisationen, FHNW Olte, CAS

2008
Drama, Kreativ- und Theatertechniken in der Sozialen Arbeit, FH St. Gallen, CAS

2000–2005
Studium der Sozialen Arbeit, Hochschule Luzern

1985–1988
Studium Religionspädagogik, Katechetisches Institut der Theologischen Fakultät Luzern

1981–1984
Kaufmännische Lehre, Schweizerische Kreditanstalt, Kreuzlingen

Diverse berufsbegleitende Seminare

 

Meine Berufserfahrungen

ab 2020
Selbständig als Organisationsberaterin & Coach

2018–2020
Teilzeit-Selbständig als Organisationsberaterin & Coach
Co-Geschäftsführerin der Jubla Schweiz

2011–2018
Co-Geschäftsführerin Caritas Aargau
Geschäftsführerin Caritas Solothurn

2008–2011
Bereichsleiterin Caritas Aargau

2004–2007
Sozialarbeiterin FH, Sozialberatung und Projektarbeit, 
Caritas Aargau

2003–2004
Sozialarbeiterin Regionaler Jugendberatungsdienst, Aarau

1991–2001
Religionspädagogin

1988–1991
Jugendarbeiterin

ab 1992 
Familienfrau

 

Weitere Engagements
Gemeinderätin Küttigen 
Trinamo AG, Sozialfirma zur beruflichen Integration, Aarau Verwaltungsratspräsidentin
Kulturkreis Küttigen-Rombach, Vorstandsmitglied
SP Küttigen-Rombach, Vorstandsmitglied

Mein Beratungsansatz

 

Mein Menschenbild

Mein Menschenbild ist durch die humanistische Psychologie wie auch durch das Christentum geprägt. Für mich ist der Mensch ein von Natur aus gutes und konstruktives Wesen. Er hat die Fähigkeit sich zu entwicklen.

Wir sind lebenslang entwicklungs- und lernfähig. 

Jeder Mensch ist einzigartig und wir möchten in dieser Einzigartigkeit geliebt und anerkennt werden. Unser „Sein und Handeln im Jetzt“ ist geprägt durch unseren Erfahrungen und unsere Veranlagung.

Jeder Mensch ist einzigartig, er hat besondere Fähigkeiten, Charaktereigenschaften und Stärken.

Der Mensch gestaltet sein Leben in Selbstverantwortung und entscheidet selber, welche Veränderung er anstrebt. Er kann seine eigenen Ressourcen aktivieren, um Veränderungen zu bewirken. Veränderungsprozesse brauchen Energie. Es gehört dazu, dass sie von Höhen und Tiefen, von Krisen und Entfaltungen begleitet werden. Um sich ganz zu fühlen, strebt er nach einer Einheit von Körper, Seele und Geist.

Wir stehen in Wechselbeziehungen zu unserem Umfeld. 

Unsere Entscheidungen und Handlungen sind beeinflusst von diesem Umfeld und den gemachten Erfahrungen. Gleichzeitig beeinflussen auch wir unser Umfeld. 

Wir sind soziale Wesen und stets Teile eines Systems. 

Unsere sozialen Bedürfnisse nach Beziehung, Zuwendung, Zugehörigkeit, Wertschätzung, Bestätigung im So-Sein sind elementar, ebenso wie unsere Ich-Bedürfnisse nach Autonomie und Selbstbestimmung, nach Unabhängigkeit und Freiheit, nach Selbstwirksamkeit und eigener Identität. Soziale und Ich-Bedürfnisse stehen in einem Spannungsfeld, welches jeder Mensch für sich ausbalancieren muss. 

 

Meine Haltung

Meine ethische Grundhaltung beruht  auf den Berufskodex der Sozialen Arbeit, dem Berufskodex und der Berufsethik des Berufsverband BSO. Wichtig sind mir die unbedingte Achtung der Würde und der Rechte des Menschens, unabhängig von seiner Herkunft, seines Geschlechts, seiner Weltanschauung oder seiner Lebensgestaltung.

Für meine beraterische Tätigkeit verpflichte ich mich zur Transparenz und respektiere die Selbstverantwortung und Entscheidungsfreiheit der Auftraggeber*innen und Klienten. Ich lege grossen Wert darauf, meine Rolle klar zu definieren und dies auch zu kommunizieren.

Im Kontext der Organisationsentwicklung bringe ich der gelebten Kultur der Organisation Respekt und Wertschätzung entgegen.

«Handle stets so, 
dass die Anzahl der Möglichkeiten wächst.»

Heinz von Foerster

Handlungsleitende Theorien & methodischer Ansatz

Meine Arbeitsweise basiert auf der systemisch-lösungsorientierten Theorie, wie sie durch Steve de Shazer und Insoo Kim Berg entwickelt wurde. Impulse für meine Arbeit nehme ich auch aus dem hypnosystemischen Ansatz von Gunther Schmidt und aus der SySt-Erweiterung des systemischen Ansatzes von Matthias Varga von Kibéd und Insa Sparrer.

Für die Beratung von Organisationen sind für mich das ganzheitliche, systemtheoretische Organisationsverständnis von Trigon und das daraus abgeleitete Organisationsmodell zentral.

Gerne nutze ich spielerisch und kreative Elemente in meinen Beratungen. Humor und Spass helfen oft, sich auf  Neues einzulassen. 

Referenzen 

Unsere Meetings waren soviel als nötig vorstrukturiert, dass immer noch ausreichend Raum und Möglichkeit für das Kreieren von Neuem vorhanden war. Wir haben uns aufmerksam zugehört und konnten wunderbar zusammen weiterdenken und -entwickeln. Viel Energie, Schubkraft, Neugierde.

Dr. Dalia Schipper, Skillswork GmbH

 

Fünf Kirchgemeinden errichteten gemeinsam einen Kirchlichen Regionalen Sozialdienst. Regula Kuhn stand mit Geduld und Umsicht am Ruder. Sie las Karte und Kompass, gab Orientierung. Wir umschifften Kliffe und Untiefen, berücksichtigten Wind und Welle und kamen sicher im Zielhafen an. Das ist wahre Seemann(frau)schaft!

Martin Uhr, Kirchenpflege Wohlen

 

Dank ihrer offene Kommunikation und ihre klare Zielorientierung haben wir neue Wege für die Zukunft gewagt. Ihre vorzügliche Leistung und das tolle Engagement verdienen hohe Anerkennung.

Kurt von Arx, Präsident der Römisch-Katholische Synode des Kantons Solothurn 

 

Sie leitete den Strategieprozess der KulturLegi sowie die Sitzungen stets fokussiert, ziel- und lösungsorientiert. Ihren «Fokus vorwärts» und ihr hohes Engagement für die Kulturlegi erlebte und schätzte ich sehr während unserer Zusammenarbeit.  

Isabelle Nold, Leiterin Geschäftsstelle KulturLegi, Caritas Schweiz

zukunftsorientiert. potenzialfokussiert. kreativ.